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Mediation für Eltern und Familien

Mediation ist ein Verfahren zur gemeinsamen Beilegung von Konflikten. Dabei sollen die streitenden Parteien durch die Vermittlung eines neutralen Dritten – des Mediators – darin unterstützt werden, selbst Problemlösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten akzeptiert werden. Mediation löst primär Probleme, sekundär Konflikte.

Leben Eltern nicht mehr als Paar in der Familie zusammen, gilt es im Sinne der Kinder viele Dinge zu regeln. Dies sind zum einen der Unterhalt und die Besuchskontakte, zum anderen benötigen die Kinder einen Schutzraum, in dem sie nicht Teil der elterlichen Konflikte auf der Paarebene werden.

Die meisten Eltern behaupten von sich, dass ihnen die Interessen der Kinder sehr wichtig sind und diese nicht die Leidtragenden unter einer Trennung sein sollen. Mediation für Eltern stellt die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt. Diese sind in der Regel konsensfähig. Auf dieser Grundlage lassen sich unter Hinzunahme der jeweiligen Elternbedürfnisse, die ebenso respektvoll und wertschätzend behandelt werden müssen, neue Umgangsformen entwickeln. Bleiben die Kindesinteressen fokussiert, ist es leichter die elterlichen Bedürfnisse dem Expartner zu vermitteln und Kooperation im Sinne der Kinder zu erreichen.

Gegebenenfalls ist es erforderlich, hierzu auch die Interessen der Kinder anzuhören und ent-sprechend zu berücksichtigen. Die Allparteilichkeit gegenüber den Eltern wird hierbei durch eine deutliche Interessenwahrung des Kindes ersetzt und fließt in den Mediationsprozess ein.

Ein gelungener Mediationsprozess setzt voraus, dass die Beteiligten wieder in ein Gespräch kommen, das konstruktiv ist, so dass alle Meinungen und Sichtweisen gehört werden. Dazu brauchen die meisten Menschen in Konfliktsituationen Unterstützung in der Person eines Mediators. Bei Mediation geht es um Einsicht - nicht um Rechthaberei. Es gibt keine Verlierer. Beide Parteien können im konstruktiven Gespräch um die Wahrnehmung der kindlichen Interessen nur gewinnen. Im Unterschied zu einem normalen Mediationsprozess, der evtl. nur ein oder zwei Termine benötigt, um zu einem Konsens zu kommen, erfordert Mediation für Eltern, sog. Feedback-termine.

Hierbei soll es darum gehen, wiederrum im Interesse der Kinder, zu überprüfen, ob das aus-gehandelte Modell tatsächlich alltagstauglich ist, ob sich alle Parteien daran halten und dies für die Kinder die optimale Umgehensweise darstellt.

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