Wie funktioniert Demokratie eigentlich im Alltag? Und wo begegnet sie uns schon heute?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die SchülerInnen der Rembergschule im Rahmen unseres Demokratieprojekts – und gingen dabei auf eine spannende Lernreise von der Schule bis ins Rathaus.
Demokratie in der Schule erleben
Zu Beginn des Projekts fanden mehrere Workshops in der Schule statt. Dort setzten sich die SchülerInnen damit auseinander, was Demokratie bedeutet, welche Rechte und Möglichkeiten sie bietet – und wo sie selbst bereits demokratisch handeln, etwa in Klassensituationen oder im Schulalltag. Bei der demokratischen Abstimmung zum Design eine T-Shirts konnten sie direkt erleben, wie gemeinschaftliche Entscheidungen getroffen werden und wie wichtig Kompromisse in einem demokratischen Prozess sind.
Demokratie in der Praxis
Auch der Ablauf einer Wahl wurde greifbar gemacht: Bei einer „Phantasiewahl zum Oberbürgermeister“ lernten die SchülerInnen, wie Stimmzettel aussehen, wie gewählt wird und was bei der Auszählung passiert.
Im Rahmen der Kommunalwahlen durften sie zudem ein Wahllokal vor Ort besuchen, die Örtlichkeiten kennenlernen und den echten Ablauf live miterleben – ein spannender Einblick in die praktische Umsetzung demokratischer Prozesse.
Abschluss im Rathaus
Den krönenden Abschluss bildete eine Führung durch das Mülheimer Rathaus. Dort beeindruckten die historischen Räume ebenso wie die vielen Informationen, die Frau Fischer vom Mülheimer Geschichtsverein mit viel Begeisterung vermittelte.
Begleitet wurde die Gruppe von Frau Müller vom Jugendstadtrat, die beim anschließenden Cafébesuch mit den SchülerInnen ins Gespräch kam. Dabei entstanden lebhafte Diskussionen über Mitbestimmung, Engagement und die Bedeutung von Jugendbeteiligung – ein echter Dialog auf Augenhöhe.

Ein lebendiges Demokratieerlebnis
Das Projekt hat gezeigt: Demokratie lebt vom Mitmachen – und das haben die SchülerInnen eindrucksvoll bewiesen.
Mit Neugier, Offenheit und vielen guten Ideen haben sie erlebt, wie wichtig Beteiligung, Verantwortung und gemeinschaftliche Entscheidungen sind – nicht nur in der Politik, sondern auch im täglichen Miteinander.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben! „gefördert durch die Mülheimer Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
